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Reisewetter Südafrika

Südafrika liegt auf der Südhalbkugel unserer Erde. Dementsprechend sind die Jahreszeiten und damit auch das Klima zu denen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt. Der Winter ist also im Juni/Juli, der Hochsommer im Januar/Februar.

Südafrika besitzt mehrere Klimazonen

In Kapstadt und der Gardenroute herrscht mediterranes Klima - die schönste Zeit am Kap der Guten Hoffnung ist von November bis März. Dann ist es hier sonnig und warm, aber nicht zu heiß. Die Tage sind lang und man kann abends länger bei einem gemütlichen Sundowner draußen sitzen. Im Kapstädter Winter hingegen, also von Mai bis September, kann es recht kühl, regnerisch und ungemütlich werden. Das Baden ist rund um Kapstadt nur im Sommer zu empfehlen, wobei der westlich gelegene Atlantische Ozean deutlich kühler ist, als sein Pendant auf der Ostseite – der Indische Ozean.

Die Region KwaZulu Natal und rund um Durban zeichnet sich dagegen durch tropisches Klima aus. Die Temperaturen sind hier ganzjährig stabil und angenehm warm. Das Baden ist ganzjährig möglich. Kurze aber heftige Regenschauer prägen hier das Wettergeschehen. Einher mit den hohen Temperaturen kommt ebenfalls eine hohe Luftfeuchtigkeit. Gerade im Südsommer mit den höheren Temperaturen sollten daher anstrengende Aktivitäten vermieden werden.

In den Wildreservaten des Nordens und damit auch des Krüger Nationalparks herrscht eine kühlere Trockenzeit im Winter (Mai – September). Diese Zeit eignet sich perfekt zur Tierbeobachtung. Die Tagestemperaturen liegen bei 18 – 25 Grad Höchsttemperatur, die Nächte jedoch können empfindlich kalt werden. Durch den geringen Niederschlag ist weniger Bewuchs vorhanden, so dass Tierbeobachtungen besser möglich sind. Im Sommer (Oktober – April) sind die Temperaturen höher, es fallen jedoch auch öfter gewittrige Schauerniederschläge.

Die Binnenregion der Halbwüste Karoo zeichnen sich durch heiße Sommer & milde Winter aus, tagsüber ist es meist sonnig und nachts kalt. Nachtfrost ist in den höheren Lagen keine Seltenheit. Niederschläge fallen hier seltener und wenn, vorwiegend während der Sommermonate. Im sogenannten Highveld – die Region Gauteng mit seinen Städten Johannesburg & Pretoria – liegt auf einer Höhe von 1750 Meter. Im Winter sinken die Temperaturen hier daher bis an die 0 Grad Grenze und teilweise auch darunter. Der Sommer ist angenehm warm, erreicht aber (bedingt durch die Höhe) selten die 30 Grad Marke. Die meisten Regenfälle kommen als gewittriger Schauerniederschlag in den Sommermonaten (meist am Nachmittag) vor.

Reisewetter Namibia

Namibia liegt auf der Südhalbkugel, dementsprechend sind die Jahreszeiten, und damit auch das Klima, zu denen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt. Der Winter ist also im Juni/Juli, der Hochsommer im Januar/Februar. Namibia ist das ideale Land für alle Sonnenanbeter. Mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr ist das Land zwischen Kalahari und Namib Wüste ein ausgesprochenes sonniges Urlaubsland.

Niederschläge sind in Namibia sehr selten und werden daher von der Bevölkerung sehnlichst herbei gesehnt. Meist fallen diese dann als Gewitterschauer und das vorwiegend in den Sommermonaten November bis Februar. Bei starken Niederschlägen kann es vorkommen das Trockenflüsse, sogenannte Riviere, zu reißenden Flüssen werden.

Namibia ist generell das ganze Jahr über gut zu bereisen, wobei die beste Reisezeit zwischen April und Juni liegt. Zu dieser Zeit ist es nicht mehr ganz so heiß und die Temperaturen liegen um die 25 Grad. Nachts sinkt die Temperatur schlaffreundlich herab. Die Wintermonate (Trockenzeit) eignen sich hervorragend zur Wildbeobachtung. Die Temperaturen liegen dann bei 20 Grad und das Wild liegt nicht den ganzen Tag im Schatten. Tiersichtungen sind so garantiert. In den Wintermonaten kann es jedoch im Hochland und in den Wüsten zu Nachtfrost kommen – beziehen Sie dies bei einer eventuell geplanten Campingreise ein.

Generell gilt:
Der Süden Namibias (Fishriver Canyon, Keetmanshoop, Lüderitz und Soussusvlei) sind trockener und karger als der Norden rund um den Etosha Nationalpark und die Sambesi Region.

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